Regie: Jacques Perrin, Jacques Cluzaud
Sprecher der deutschen Synchronfassung: Matthias Brandt
www.unsere-ozeane.de
Eigentlich brauchte diese Rezension nur aus zwei Worten bestehen:
Bitte anschauen!
Die Macher von „Nomaden der Lüfte“ (Zugvögel) und Mikrokosmos(Wiese) präsentieren hier ihr neustes Werk, und so mancher mag sich fragen, warum es nach „The Deep Blue“, „The Big Blue“ usw. überhaupt noch einen solchen Film geben muss.
Nun: Es muss diesen Film geben, denn wenn man nach „Unsere Ozeane“ das Kino verlässt, schaut man an sich herunter und wundert sich, dass man trocken geblieben ist – so nah, so plastisch, so atemberaubend wie in 3D haben diese beiden Filmer das Leben im Meer auf die Leinwand gezaubert. 4 Jahre haben sie an 54 Drehorten gearbeitet, was beim Nachspann des Films erst richtig zum Tragen kommt – da bleibt man als Besucher staunend stehen, während Minuten lang all die Teams erwähnt werden, die bei der Erstellung dieses Films weltweit mitgewirkt haben.
Quallen in allen Formen und Farben; zwei Heere Riesenkrabben, die zu einem erbitterten Kampf aufeinander zukrabbeln, dessen Grund man nicht kennt; Und natürlich Delfine, Wale, - Seevögel ohne Ende – und all die anderen Lebewesen, die das Meer bevölkern. Und so sagt der Sprecher zu Beginn ganz richtig: Wir Menschen haben das All erforscht und wissen mehr vom Mond als vom Inneren unserer Erde und unserer Meere.
Wunderbar auch, wie sich Matthias Brandt mit dem Kommentar und die Musik, immer passend zum Geschehen auf der Leinwand, in Zurückhaltung üben, wobei diese immer wieder längere Zeit schweigt, um dem Brausen des Windes und den Geräuschen der Wellen und v.a. der Tiere Raum zu lassen!
Und schließlich nicht zu vergessen die dezenten Kommentare, die an unser grünes Gewissen appellieren, um auch in diesem Teil der Erde noch zu retten, was – vielleicht - noch zu retten ist.
Gut gefallen hat mir auch, dass man sich wohl bewusst bemüht hat, die Tiere weder zu „vermenscheln“ noch zu verklären.
Ein gelungenes Spektakel im allerbesten Sinn! Mit atemberaubenden Bildern für Liebhaber faszinierender Naturaufnahmen.
Und daher die Smaragdbewertung





PS - Auf gleiche Stufe zu stellen wie „Unsere Erde“, der hier damals noch nicht besprochen wurde, weil diese Kino-Seite von Smaragd noch nicht existierte.
Dennoch nachträglich für diesen Film, den es ja jetzt schon seit geraumer Zeit als DVD gibt:





